Senf und Gesundheit
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Senf hat in der Volksheilkunde eine lange Tradition bei allen Krankheiten, bei denen eine starke Durchblutung der Haut erwünscht ist.
Wickel:
4 Esslöffel Senfmehl in 1 Glas lauwarmes Wasser (damit die Enzyme nicht zerstört werden) zu einem Brei verrühren. Auf ein sauberes, dünnes leinentuch streichen und auf die Brust legen. 10 bis 15 Minuten auf der Brust belassen. Anschließend die betroffenen Hautpartien reinigen. Hilft bei Husten, Bronchialkatarrh und Erkältungen. bei Kindern halb so lange anwenden.
Senfmehlkissen:
Einen gehäuften Teelöffel auf ein dünnes Stück Mullbinde geben und einpacken. Das so entstandene Kissen in lauwarmen Wasser kurz einweichen. Betroffene Hautareale oberhalb der nasennebenhöhlen oder der Gelenke mit Vaseline eincremen und erst dann das Senfmehlkissen für 2-3 MInuten auflegen. Hilft u.a. bei Kopfschmerzen, Schnupfen, Arthrose aber auch bei Neuralgien.
Wichtig:
Entfernen Sie die Senf-Anwendung auf jeden Fall sofort, wenn Sie ein starkes Brennen verspüren. Waschen Sie die Haut nach einem Senfwickel oder -kissen gründlich ab.



